Umweltverträglichkeit wasserlöslicher Polyvinylalkohole in aquatischen Systemen

Polyvinylalkohol (PVA) ist ein synthetisch hergestellter, thermoplastischer Kunststoff, welcher in der Europäischen Union als Lebensmittelzusatzstoff (Überzugsmittel, E1203) zugelassen ist.[1, 2] Am bekanntesten ist dieser Kunststoff in Form der wasserlöslichen Hülle von Einzeldosis-Wäscheblöcken oder -flüssigkeiten, welche in vielen Haushalten alltäglich geworden sind. Wasserlösliche Filme können so zugeschnitten werden, dass sie sich bei sehr spezifischen Temperaturen in … Weiterlesen

Quantum confinement effect

Die elektronischen und optischen Eigenschaften nanoskaliger Partikel weichen erheblich von denen makroskopischer Materialien ab. Der Quantum confinement effect [a] beschreibt in diesem Zusammenhang das Phänomen der größer werdenden Bandlücke bei keiner werdenden nanoskaligen (Halb-)Leiterpartikeln. Denn je kleiner ein Partikel wird, desto mehr wird die Bewegung eines sich zufällig bewegenden Elektrons eingeschränkt, bis seine Bewegung auf … Weiterlesen

Über die Reflexbreite in Pulverdiffraktogrammen von Nanopartikeln

Für eine optimales Pulverdiffraktogramm sollten die Partikel in einer Probe einen Korndurchmesser von 1 − 10 μm aufweisen. Sind die Kristallite zu groß, werden im Diffraktogramm unregelmäßige Reflexe und im schlimmsten Fall nur einzelne Punkte erhalten. Bei zu kleinen Kristalliten (< 100 nm) tritt eine Signalverbreiterung auf, besteht eine Probe aus Nanoteilchen kann diese röntgenamorph … Weiterlesen

Das Phänomen der Oberflächenplasmonresonanz

Treffen Photonen mit einer bestimmten Wellenlänge auf Metalle können sie unter Umständen (wenn alle Komponenten des Photonen-Wellenvektors gleich denen des Oberflächenplasmons sind) mit dem Fermigas koppeln und so ihre Energie abgeben. Dabei kommt es zur Auslenkung oberflächennaher Elektronen, gleichzeitig liegt durch die anziehenden Kräfte der Atomrümpfe eine rücktreibende Kraft vor, sodass es zu einer kollektiven … Weiterlesen

Über die Funktionsweise von Kugelmühlen

Einer kolloidalen Verteilung kann mach sich von zwei Seiten nähern: Massive Materialien (sog. Bulk-Waren) können bis zur kolloidalen Verteilung zerkleinert werden (Dispergierverfahren, Top-Down-Methode) oder aus den entsprechenden Lösungen aufgebaut werden(Kondensationsmethoden, Bottom-Up-Methode). In der Praxis finden beide Verfahren Anwendung. [1] Zur mechanischen Zerkleinerung massiver 2 Stoffe sind beträchtliche Kräfte erforderlich, theoretisch liegen diese im Bereich der … Weiterlesen

Rotationsspektroskopie linearer zweiatomiger Moleküle

Für ein lineares zweiatomiges Molekül, das als starrer Rotor betrachtet wird, ist die Größe des Drehimpulses durch den Folgenden Ausdruck gegeben: Die Rotationsenergie ist durch gegeben, wobei die Drehimpuls-Quantenzahl und das Trägheitsmoment ist. Wenn das Molekül ein permanentes elektrisches Dipolmoment hat, können Übergänge zwischen verschiedenen Rotationszuständen durch optische Spektroskopie beobachtet werden (im fernen IR- und … Weiterlesen

Trägheitsmoment eines nichtlinearen vieratomigen Moleküls

Trägheitsmoment eines trigonal planaren Moleküls Wir betrachten das folgende – imaginäre – Molekül: Als reales Beispiel für diesen Molekültyp (bzw. dessen Symmetrie) kann Bortrifluorid () herangezogen werden; dieses Molekül ist trigonal planar. Seine -Symmetrie stimmt mit der Vorhersage der VSEPR-Theorie überein. Aufgrund seiner hohen Symmetrie besitzt das Molekül kein Dipolmoment. Symmetrie Das Betrachtete Molekül gehört … Weiterlesen

Verhältnis der Moleküle in verschiedenen Schwingungsniveus

Wenn es gilt das Besetzungsverhältnis der Wasserstoffmoleküle im ersten angeregten Schwingungszustand im Vergleich zum Schwingungsgrundniveau des elektronischen Grundzustands bei zu berechnen benötigt man zunächst die Schwingungsfrequenz () und einen von der Boltzmann-Gleichung abgeleiteten Ausdruck, der das Verhältnis der Besetzung des Schwingungsniveaus zur Besetzung des Schwingungsniveaus darstellt: Mit der Schwingungswellenzahl, der Temperatur und den Konstanten erhält … Weiterlesen

Kohlenstoffdioxid-Laser

Das Grundprinzip eines Lasers ist die Erzeugung von monochromatischem, kohärentem und polarisiertem Licht durch induzierte (stimulierte) Emission, das Wort “Laser”, bedeutet “Licht-Verstärker durch stimulierte Strahlungsemission” (engl. light amplifier by stimulated emission of radiation). [1] Es gibt wichtige Laser, bei denen das Laser-aktive Material aus Molekülen besteht. Ein solches Gerät ist der Kohlenstoffdioxid (CO2)-Laser. In der … Weiterlesen