Kernspinresonanz

Über die Intensität von Spinning-Sidebands

Das Vorhandensein von Spinning-Sidebands ist zwar unvermeidlich, ihre Intensität hängt jedoch häufig von der Qualität des Probenröhrchens ab. Im Idealfall sollte das Probenröhrchen eine perfekte zylindrische Symmetrie aufweisen. Ungewöhnlich große Spinning-Sidebands können darauf hindeuten, dass die Symmetrie des Probenröhrchens unzureichend ist und die Verwendung von Röhrchen mit höheren Spezifikationen (und natürlich höheren Kosten) rechtfertigen. Die …

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17O-NMR

17O ist ein quadrupolarer Kern mit Spin I = 5/2 und einer natürlichen Häufigkeit von nur 0,037 %. 17O-NMR in Lösung Im Gegensatz zu den komplizierten NMR-Spektren quadrupolarer Kerne im festen Zustand sind die Spektren in Lösung recht einfach, da alle Energieniveaus durch die Zeeman-Wechselwirkung gleichmäßig beabstandet sind und die quadrupolaren Effekte erster und zweiter …

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Warum erscheint ein Signal für ein quartäres Kohlenstoffatom im 13C-DEPT-Spektrum?

In einem DEPT-Experiment wird der 1H-Kern zuerst angeregt, dann wird die Magnetisierung via 1J-Kopplung zum 13C-Kern transferiert. Zur Selektion der entsprechenden Magnetisierungen werden die Delays passend zu den Kopplungskonstanten einstellt*; normalerweise führt das dazu, dass quartäre Kohlenstoffatome in einem DEPT-Spektrum kein Signal erzeugen (da sie kein direkt gebundenes Proton haben, von dem sie Magnetisierung erhalten …

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N,N-Diethylformamid

Das 600 MHz 1H-NMR-Spektrum von N,N-Diethylformamid in deuteriertem Methanol: Zwei Verunreinigungen sind gut zu erkennen (einmal Wasser (4.85 ppm) und einmal deuteriertes Methanol (3.33 ppm)). Der geneigte Leser kann das Spektrum spaßeshalber auswerten. Hier noch einmal die Strukturformel: