Anorganische Chemie

Survivorship Bias: Stabilität von MOFs

Die meisten bekannten MOFs sind stabil gegenüber Sauerstoff (und Luftfeuchtigkeit), nicht aber, weil die Grundgesamtheit der MOFs stabil gegenüber diese Bedingungen wäre, sondern weil die meisten MOFs unter nicht-inerten Bedingungen hergestellt und vor allem analysiert werden. Daher kommt es zu einem Survivorship Bias (deutsch: Überlebenden-Verzerrung), einer Form des Selection Bias (deutsch: Stichprobenverzerrung).

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Freeze-Pump-Thaw

Die Freeze-Pump-Thaw-Methode ist zur Entgasung von Lösungsmitteln, Lösungen oder flüssigen Reagenzien gedacht. Vorgehen: Zunächst muss ein Schlenck-Kolben mit einem neuen Septum verschlossen werden. Der Schlenck-Kolben wird an eine Schlenck-Linie angeschlossen. Befülle dann einen bereits mit Inertgas gefüllten Schlenk-Kolben mit der zu entgasenden Flüssigkeit. Dein Kolben sollte zu maximal 50 % gefüllt sein. Stelle eine Dewargefäß

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Quantum confinement effect

Die elektronischen und optischen Eigenschaften nanoskaliger Partikel weichen erheblich von denen makroskopischer Materialien ab. Der Quantum confinement effect[a] beschreibt in diesem Zusammenhang das Phänomen der größer werdenden Bandlücke bei keiner werdenden nanoskaligen (Halb-)Leiterpartikeln. Denn je kleiner ein Partikel wird, desto mehr wird die Bewegung eines sich zufällig bewegenden Elektrons eingeschränkt, bis seine Bewegung auf bestimmte

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Nanopartikel: Das Phänomen der Oberflächenplasmonresonanz

In Metallen und Halbleitern können sich Elektronen, die sich im Leitungsband befinden, frei bewegen, das hat zur Folge, dass sie auch nicht mehr bestimmten Atomkernen zugeordnet werden können. Die Elektronen wirken dabei wie ein Gas, daher spricht man auch vom Elektronengas oder vom Elektronenplasma. Treffen nun Photonen auf ein Leitungsband, kommt es zur Auslenkung dieser

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Über die Funktionsweise von Kugelmühlen

Einer kolloidalen Verteilung kann mach sich von zwei Seiten nähern: Massive Materialien (sog. Bulk-Waren) können bis zur kolloidalen Verteilung zerkleinert werden (Dispergierverfahren, Top-Down-Methode) oder aus den entsprechenden Lösungen aufgebaut werden(Kondensationsmethoden, Bottom-Up-Methode). In der Praxis finden beide Verfahren Anwendung. [1] Zur mechanischen Zerkleinerung massiver 2 Stoffe sind beträchtliche Kräfte erforderlich, theoretisch liegen diese im Bereich der

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